BFW, Kompetenzzentrum für berliner Handwerkerinnen

beim Berufsfortbildungswerk GmbH (bfw)
Frankfurter Allee77(5 OG)
10247 Berlin
Fon: 030 420 2543-31
Fax: 030 420 2543-60

E-Mail: info@frauenimhandwerk.de Website: http://www.frauenkompetenzzentrum.de

VEranstaltungen 2013


Veranstaltung „Was heißt eigentlich Erfolg?
Selbstständigkeit von Frauen - Karrieremodell oder Gratwanderung?“

20. November 2013

Unter diesem Titel fand am 20. November 2013 unsere Fachveranstaltung statt, zu der wir, das Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen beim bfw, der Berliner Landesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. und die Handwerkwerkskammer Berlin in die Berliner Weiberwirtschaft geladen hatten. Knapp 60 Frauen, darunter selbstständige Handwerkerinnen, Unternehmerinnen, Unternehmerfrauen, aber auch Vertreterinnen der Arbeitsagentur Berlin, der Jobcenter und Multiplikatorinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen waren der Einladung zum persönlichen und fachlichen Austausch über Erfolgsfaktoren und Hürden für Frauen im Handwerk gefolgt.

Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen wies in ihrem Grußwort auf die hohe persönliche und ökonomische Verantwortung hin, die Frauen als Unternehmerin für sich und den Erfolg des Unternehmens tragen. „Ich bewundere den Mut, den sie haben.“, so die Senatorin. Dass Berlin hinsichtlich der Förderprogramme für Frauen und Gleichstellungsmaßnahmen im Vergleich zu anderen Bundesländern gut dastehe, darauf sei sie stolz. Dennoch sieht sie Hürden für Frauen im Handwerk, beispielsweise die Frage nach Vereinbarkeit von Familie und Unternehmen.

Aus wissenschaftlicher und empirischer Sicht referierte Prof. Dr. Claudia Gather, Soziologin und Direktorin des Harriet Taylor Mill- Instituts der Hochschule für Wirtschaft und Recht zur Frage, ob die Selbstständigkeit von Frauen im Handwerk als Karrieremodell oder prekäre Erwerbsarbeit anzusehen sei. Überraschend war die Erkenntnis, dass es insgesamt wenig Forschung und Studien und damit wenig Vergleichszahlen über Selbstständigkeit von Frauen im Handwerk gibt. Gleichwohl konnte Prof. Gather Tendenzen zur Entwicklung von Selbstständigkeit, Fakten über Unterschiede nach Geschlecht und Branche und die ökonomischen Rahmenbedingungen darstellen.

Sehr persönliche Wege und Erfolge, aber auch Hemmnisse wurden in der Podiumsdiskussion „Erfolg ist nichtgleich Erfolg“ ausgetauscht. Die Bau-Ingenieurin und Rechtsanwältin Rowena Knöppel, Carola Zarth, Geschäftsführerin Bosch Car Service G.Hotz & Co KG, Carola Kirchner, Geschäftsführerin der I+B Isolier+Bautechnik GmbH und die Elektromeisterin Barbara Schützeichel, Meisterbetrieb für Elektrotechnik B-Set diskutierten über ihre ganz persönlichen Vorstellungen von Erfolg und über berufliche Strategien, um ihre Unternehmensziele zu erreichen.

In abschließenden Workshops vertieften und diskutierten die Teilnehmerinnen der Fachtagung ganz praktische Erfahrungen aus ihrem Alltag: Was treibt die Unternehmerinnen im Handwerk an und was verbindet sie gemeinsam? Was behindert sie und welche Forderungen können daraus abgeleitet werden? „Es ist dringend notwendig, dass wir aus unserem eigenen Bereich herauskommen, mehr voneinander wissen, wer was kann und tut“, formulierte eine Unternehmerin. Schnell war die Idee einer Datenbank geboren, damit Handwerkerinnen und Unternehmerinnen gezielt gefunden werden können.

Einhelliges Fazit der Veranstaltung: Ein lebendiges, gut funktionierendes Netzwerk und bessere Sichtbarkeit macht stark und befördert das Image von Handwerkerinnen und Unternehmerinnen.

PDF Vortrag: Prof: Dr. Claudia Gather

 


 

Netzwerkempfang
Wir sind schon da! - Kompetent. Kooperativ. Vernetzt“
19. März 2013

Der Netzwerkempfang für Frauen in Handwerk und Technik fand dieses Jahr mitten im Frauenmärz am 19. März 2013 unter dem Motto „Wir sind schon da! - Kompetent. Kooperativ. Vernetzt“ im Café in der Werkstatt der Kulturen statt.

Auf das Netzwerkjahr stimmten uns die Bundestagsabgeordnete Mechtild Rawert und unser langjähriges Netzwerkmitglied Ulrike Harnischfeger, Installations- und Heizungsbaumeisterin, als Vertreterin des weiblichen mit einem Grußwort Berliner Handwerks ein. Kranken- und zur Rentenversicherung, zur sozialen Absicherung und Altersvorsorge.

Intensive Diskussionen gab es zur sozialen Situation der Frauen in Handwerk und Technik, zur. Gelegenheit zum Netzwerken gab es reichlich, aber wie immer auch Gelegenheit, das Programm des Handwerkerinnenkompetenzzentrums
mitzugestalten.

PDF Grußwort Mechthild Rawert, MdB

 

 

VEranstaltungen 2012


 

„Handwerk vernetzen - Frauen ihres Fachs"
Netzwerkveranstaltung für Berliner Frauen im Handwerk 19.11.12

Sie sind die "Wirtschaftsmacht von nebenan" - Frauen im Handwerk! Optikerinnen, Tischlerinnen, Friseurinnen - allesamt Chefinnen, die einen tragenden Teil des Berliner Handwerks ausmachen. Allerdings: In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie unterrepräsentiert - in Berlin wie anderswo. Und auch untereinander könnten sie sich noch besser vernetzen und gegenseitig unterstützen.

Die Veranstaltung „Handwerk vernetzen - Frauen ihres Fachs", die am 19.11.2012 in der Handwerkskammer Berlin stattfand, bot Berliner Frauen im Handwerk und ihren Netzwerken erstmals ein breites Forum zur Vernetzung.

Mehr als 150 Frauen aus dem Berliner Handwerk und im Handwerk engagierte Netzwerkerinnen diskutierten mit der Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, und dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke, über Interessen, Chancen sowie über die Herausforderungen, vor denen Frauen im Handwerk stehen. Als Moderatorin führte Sophie Geisel vom Erfolgsfaktor Familie durch die Veranstaltung.

 


 

Neujahrsempfang 2012

Wir machen das: Starke Handwerkerinnen – starkes Netzwerk“ unter diesem Motto stand der diesjährige Neujahrsempfang des Kompetenzzentrums am 21. Februar 2012.

Das Motto zeige Selbstbewusstsein und Zielorientierung. „Das war nicht immer so und das beweist, wie viel sich in den letzten 20 Jahren getan hat“, so Carola von Braun, die ein Grußwort der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen überbrachte. Doch leisteten Handwerkerinnen noch heute „Pionierinnen-Arbeit“, der „gewerblich-technische Bereich ist nun einmal das härteste dickste Vorurteils-Brett“. Noch immer werde in der Öffentlichkeit die kleine aber wachsende Zahl von Frauen, die sich selbstbewusst in das gewerblich-technische Berufsspektrum begäben, zu wenig zur Kenntnis genommen. Gabriele Sawitzki, Metallbauerin aus der Rixdorfer Schmiede in Berlin-Neukölln, machte als Vertreterin des weiblichen Berliner Handwerks deutlich, was es heißt, wenn „ „am „Handwerker“ noch das „in“ dran ist“. Der Willkommensgruß des Handwerks sei nach wie vor sehr verhalten. Auch mit Blick auf die nächste Handwerkerinnengeneration bliebe noch viel zu tun. Netzwerken könne viel bewirken, lautete das gemeinsame Fazit der Gastrednerinnen.

Zur ersten Gelegenheit zum Netzwerken und Schmieden von Netzwerkplänen waren Berliner Handwerkerinnen mit Mitstreiterinnen und Unterstützerinnen aus dem Frauennetzwerk der Stadt bei dem Neujahrsempfang zusammen gekommen. Zu den Gästen gehörten Vertreterinnen der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, der Handwerkskammer Berlin und des DGB-Berlin Brandenburg, Gleichstellungsbeauftragte der Agentur für Arbeit und der Berliner Bezirke und der Unternehmerfrauen im Handwerk e.V..

Interessierte Frauen können die Grußworte der Gastrednerinnen hier downloaden:

PDF Grußwort Carola von Braun,
Überparteiliche Fraueninitiative Berlin –Stadt der Frauen
PDF Grußwort Gabriele Sawitzki,
Metallbauerin, Berlin Neukölln